AURORA

Zur frühen Stunde
Die Sonne erwacht im Osten
Das erste Morgenrot am Horizont


Machtinsignien

APHORISMEN

Logik und Magie

Madam MorsLogik ist das zwingende Rüstzeug der Notwendigkeit. Magie schenkt durch Gnade der Eingebung die Erfüllung wahrer Wünsche. Hier wie dort ringelt sich stets der Wurm der Illusion um das Wahre.

Autorität

Madam MorsDer Glaube an eine Autorität liegt stets im Auge des Betrachters. Eine Autorität an sich gibt es nicht. Sie wird uns bereits im Kindergarten eingeflöst, setzt sich in Schule und Hochschule fort und herrscht dann fast absolut im Berufsleben. Besonders aber schwingt sie in staatlichen und kirchlichen Institutionen den Holzhammer und ist der Grund für die oft lebenslange Unmündigkeit vieler Menschen.

Nirvana

Perle von KubinFormen ändern sich ständig, manchmal schnell und dynamisch wie tosende Wellen, mal sanft und zitternd wie das leise Kräuseln auf dem See im Morgenwind. Werden die Gedanken leiser, die Emotionen still, der Körper ruhig, dann nähert man sich der Windstille des Nirvanas. Die Sorgen verfliegen, die Meinungen, Vorstellungen, Gedanken versinken im Nichts. Diese Erfahrung ist eine der Quelle und Größe des Buddhismus, aber auch indischer Spriritualität überhaupt. Im Westen gibt es zwar Parallelen, sie bleiben aber blass

Karma

Hungrige und Satte von KubinNimm den Schlag deines Feindes still auf, transformiere seine Energie, vermehre diese mit deiner eigenen Kraft und sende dann den Schlag zurück. So funktioniert der Mechanismus und die Wirkungsweise von Karma.

Rasputin

RasputinDie Sexbessenheit eines Rasputin ist beinah sprichwörtlich. Sie war verbunden mit einer bäuerlich-magischen Macht, die auch bei der Zarenfamilie gefragt war.  Bei den Würdenträger in Kirche und Staat findet man heute Sexpraktiken ganz anderer Art; sie bezieht Kinder mit ein und wird selten aufgedeckt. Prominentestes Beispiel, das teilweise aufgeklärt wurde: Dutroux.

Gewaltmonopol

Mord von KubinDas Gewaltmonopol des Staates und seine unseligen Folgen bleiben beinah vollständig im Dunkeln. Es hat mit der Assistenz der christlichen Kirchen "ganze Länder aufgefressen“, um Goethes Faust zu zitieren. Es hat große Völker hingeschlachtet: Mayas, Inkas und andere. Es hat Jahrhunderte lang seine Sklaven aus Afrika importiert. Und immer mit Gott und Moral, mit Propaganda, Gesetz und Verdrehung.

Mesmerismus

Magnetiseur von KubinFür Wissenschaft und Religion ist der Mesmerismus ein noch größerer Stein des Anstoßes als die Homöopathie, die doch einigermaßen geduldet ist. Er arbeitet mit Affirmationen und teils mit Hypnose wie andere alternativen Denk- und Lebensweisen auch. Seine Methodik gründlicher kennenzulernen ist fast nur noch in englischer, amerikanischer Literatur möglich. Aber wer weiß, vielleicht kommt es ja mal zu einem Reimport.

Materielle Transformation

Hexe von KubinEin alchemistischer Prozess besteht darin durch Konzentration der Bewusstseinskraft ein Ding in einen anderen Zustand zu versetzen. Im Labor erscheint dies unmöglich, wenn das Ding materiell in einer Retorte vorliegt.

Ein chemischer Prozess besteht darin durch Kenntnisse der Naturgesetze und mit technischer Ausstattung eine materielle Substanz in eine andere Substanz zu verwandeln.

Genderismus

EntsprungeneGenderismus ist der Wahn, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe. Er wird von Soziologen beherrscht und viele meinen sie könne die Biologie bekämpfen. Der Genderismus wird bereits durch Erziehungskonzepte verbreitet und droht erfolreich Kinder ideologisch zu vergiften.

Demokratie

KampfhähneDemokratie ist das Zerrbild von Politiker, die ganz unter der Fuchtel von Lobbyisten der größten Konzerne stehen. Der Wähler darf bei diesem Schauspiel seine Stimme abgeben, die in eine Urne kommt und dann mitsamt dem Wähler beerdigt wird.

ALFRED KUBIN

Hexe

Hexe

Walburgisnacht

Walburgisnacht

Entsprungene

Entsprungene

Madam Mors

Madam Mors

Frau Welt

Frau Welt

Rasputin

Rasputin

Magnetiseur

Magnetiseur

Kampfhähne

Kampfhähne

Ziegen

Ziegen

Räudige Katze

Räudige Katze

Waldgespenst

Waldgespenst

Sterbezimmer

Sterbezimmer

Schlangenbiss

Schlangenbiss

Perle

Perle

Mord

Mord

Hungrige und Satte

Hungrige und Satte

Gesellen

Gesellen

Generationen

Generationen

Frauenraub

Frauenraub

Ausreißerin

Ausreißerin

Kurzbiographie von A. Kubin

Kubin PortraitAlfred Kubin wurde am 10. April 1877 in Leitmeritz an der Elbe in Nordböhmen geboren. Mit drei Jahre zog die Familie nach Salzburg, wo Kubin seine Kindheit und frühe Jugend verbrachte.

Im Alter von 14 Jahren verließ er vorzeitig das Gymnasium und begann eine kunstgewerbliche Ausbildung an der Staatsgewerbeschule Salzburg, die er abbrach. Auch die vierjährige Photographenlehre bei seinem Onkel in Klagenfurt endete mit seiner Entlassung ohne Abschluss.

Im Alter von 20 Jahren erlitt er einen Nervenzusammenbruch in der Ausbildung beim Militär und kam in eine Heilanstalt.

In den Jahren 1900 bis 1904 entstanden die Blätter des berühmt gewordenen Frühwerkes, eindrückliche Symbolfiguren, Visionen sexueller Angst- und Zwangsvorstellungen, Bilder von Folter, Übermacht und Ausgeliefertsein. Sie erregten Aufsehen und Empörung und machten ihn in Münchner Künstlerkreisen rasch bekannt.

Im Alter von 27 Jahren heiratete Kubin und es kam in dieser Zeit zum allmählichen Versiegen der peinigenden Visionen, was Kubin rückblickend mit einem geregelten Leben in geschlechtlicher Hinsicht in Verbindung brachte.

1906 zogen Alfred und Hedwig Kubin nach Zwickledt in Oberösterreich, einem einsamen Landsitz. Kubin schrieb innerhalb von wenigen Wochen seinen Roman „Die andere Seite“ und versah ihn mit Illustrationen, deren Zeichenstil bis zum Ende seines Lebens charakteristisch blieb.

Kubin befasste sich nun verstärkt mit Buch-Illustration der phantastischen Weltliteratur, mit Illustrationen zu Edgar Allen Poe, Dostojewski, Hauff und anderen Schriftstellern. Es begann die lebenslange Freundschaft mit Hans Carossa, der im benachbarten Passau lebte.

Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlahmte seine Schaffenskraft. Kubin wurde mehrfach für das Militär gemustert, jedoch jedes mal zurückgestellt. 1916 kam es durch den Kriegstod von Franz Marc zu einem Wendepunkt in seinem Leben.

1922 fuhr Kubin mit einem befreundeten Arzt nach Heidelberg, wo sie in der Psychiatrischen Klinik die „Prinzhorn-Sammlung“ zur Kunst von Geisteskranken ansahen. Unter diesem Eindruck schrieb Kubin den Essay „Die Kunst der Irren“. Im selben Jahr besuchte er das Malerehepaar Koeppel erstmals im Bayerischen Wald in der Nähe des Lusen. Der Bayerische und Böhmer Wald wurden für Kubin zu einem tiefgreifenden Erlebnis und er kehrte bis ins hohe Alter immer wieder zu Ferienaufenthalten in diese Gegend zurück.

1928 setzte der intensive Briefwechsel mit Hermann Hesse ein.

1929 schrieb Ernst Jünger in der Zeitschrift „Der Widerstand“ eine Rezension zu Kubins Roman „Die andere Seite“ und trat brieflich mit Kubin in Kontakt; der Briefwechsel hielt über 20 Jahre an. Jünger besuchte Kubin auch in Zwickledt.

Im Laufe des Jahres 1933 veröffentlichte Kubin mehrere Aufsätze, zu denen „Malerei des Übersinnlichen“ und „Dämmerungswelten“ zählten. Die politischen Veränderungen durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten registrierte er abwartend und distanziert.

1937 wurden Kubin zu seinem 60. Geburtstages zahlreiche Ehrungen zuteil. Eine große Sonderschau des Künstlerbundes „März“ wurde eröffnet. In der Albertina Wien fand eine große Jubiläumsausstellung statt. Auch die Prager Secession zeigte im Herbst eine Kubin-Sonderausstellung.

1947 eröffnete die Neue Galerie Linz zu seinem 70. Geburtstag das Kubin-Kabinett. Die Albertina Wien veranstaltete erneut eine Jubiläumsausstellung.

Im August 1948 starb seine Frau Hedwig nach langer Krankheit.

1949 erschien das Buch von Wolfgang Schneditz mit dem Titel „Alfred Kubin und seine magische Welt.“

1951 wurde Kubin in einem Festakt in der Wiener Akademie der Österreichische Saatspreis für Literatur, Musik und Bildende Kunst verliehen.

Am 20. August 1959 starb Alfred Kubin.

ÜBER MICH

SelbstbildnisIch wurde 1953 in Sulzburg, Südbaden geboren, wo ich auch Kindheit, Jugend und zwei Berufsjahre als Feinmechaniker verbrachte.

Von 1978 bis 1985 studierte ich Chemie an den Universitäten Konstanz und Freiburg. Nach dem Abschluss als Diplom-Chemiker erhielt ich eine Anstellung im Landesamt für Wasserhaushalt und Küsten in Kiel. Zu meinen Aufgaben gehörte die Führung des Zentrallabors zur Bestimmung organischer Schadstoffe und Schwermetalle im Küstenbereich von Nord- und Ostsee sowie der Fließgewässer in Schleswig-Holstein. Neben den Führungsaufgaben im Labor erstellte ich Gutachten und wissenschaftliche Berichte zum Zustand dieser Gewässer.

In Kiel reifte der Entschluss, mich ganz der Naturheilkunde zu widmen und eine selbstständige Existenz aufzubauen.

Ich wechselte daher nach Mannheim, wo ich im Jahre 1990 das Studium der Naturheilkunde an der Fachschule für Naturheilkunde aufnahm.

Parallel zu den naturheilkundlichen Studien nahm ich 1992 zusätzlich eine Assistenzstelle beim Heilpraktiker Salzwedel in Weinheim an. Im Jahre 1994 schloss ich die Schule für Naturheilkunde mit der Zulassung zum Heilpraktiker ab. Es erfolgte anschließend die Gründung einer eigenen Naturheilpraxis in Mannheim mit den Schwerpunkten Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur und Neuraltherapie.

Im Jahre 2001 begann ich mit der Entwicklung einer homöopathischen Software im Kreis meines damaligen Lehrers Girthen, die ich bis 2018 weiterführte und vertrieb.

Seit 2017 lebe ich nun in Rente in meiner Heimat Südbaden und kann meinen Lieblingsbeschäftigungen intensiver nachgehen.

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Leo Willin
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