APHORISMEN

Furcht und Wille

WaldgespenstWas man fürchtet und worüber man brütet, was endlos im Kopf kreist, hilft nicht weiter. Was der Wille an der Oberfläche des Tagesbewusstsein fürchtet, will er doch die ganze Zeit darunter. Das Unterbewusstsein ist mächtiger und besser gerüstet als die wache Kraft des Intellekts. Doch über dem Wachbewusstsein wartet der Spirit, der stärker ist als als beide zusammen. Hier findet sich die grandiose Ruhe und sorglose Beherrschung, hier liegt das große Geheimnis, das nur für den Intellekt ein Geheimnis ist.

Stille und Nirvana

PerleFormen ändern sich ständig, manchmal schnell und dynamisch wie tosende Wellen, mal sanft und zitternd wie das leise Kräuseln auf dem See im Morgenwind. Werden die Gedanken leiser, die Emotionen still, der Körper ruhig, dann nähert man sich der Windstille des Nirvanas. Die Sorgen verfliegen, die Meinungen, Vorstellungen, Gedanken versinken im Nichts. Diese Erfahrung ist eine der Quellen und Größe des Buddhismus, aber auch indischer Spriritualität überhaupt.

Logik und Magie

ZiegenLogik ist das zwingende Rüstzeug der rationalen Vernunft. Magie nutzt die Vernunft als Mittel der Gestaltung. Als Quelle der Erkenntnis dient ihr aber das reine Bewußtsein, das auch vor und nach Vernunft herrscht.
Magie ist Evolution nach der Evolution.

Rasputin

RasputinRasputin faszinierte zu seiner Zeit durch seine magisch-bäuerliche Macht. Er wurde auch von der Zarenfamilie gerufen, wo er aber auch auf heftige Gegenwehr mit Hass und schließlich Totschlag traf. Seine ungezügelte Rohheit und sein ausschweifendes Leben vertrugen sich nur wenig mit seinen überzeugenden Erfolgen als Heiler. Ganz unverzeilich war aber sein vermeintlich politischer Einfluss auf die Herrschaft des Zaren.

Tod und Leben

MordWas ist das, was ich Tod nenne? Ist es die große und verdeckte Furcht, die bis zum Ende herrschen will? Ist es das Leben, das am Ende mit einem Totenkopf und einer Maske des Terrors daherkommt?

Ausgleichende Gerechtigkeit

Hungrige und SatteKarma ist das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung. Es wirkt auf allen Ebenen und kann auch sittlich verstanden werden. Nimm den haltlosen Schlag deines Feindes, transformiere seine Energie und sende dann den Schlag zurück. So funktioniert der Mechanismus der ausgleichenden Gerechtigkeit persönlich, von Rechts wegen und auch "automatisch".

Chemie und Alchemie

HexeEin alchemistischer Prozess beruht auf der Konzentration der Bewußtseinskraft. Er vermag auf dieser Grundlage ein Ding in einen anderen Zustand zu versetzen. Im Labor erscheint dies auf den ersten Blick unmöglich, wenn das Ding materiell in einer Retorte vorliegt.
Ein chemischer Prozess nutzt die Grundlagen und Kenntnisse der Naturgesetze und verwandelt mit Hilfe von technischer Ausstattung eine Substanz in eine andere.
Wo Alchemie erfolgreich ist, ist sie die größere Kunst!

Demokratie

EntsprungeneDemokratie ist heute das Zerrbild von Politikern, die ganz unter der Fuchtel von Lobbyisten der größten Konzerne stehen. Der Wähler darf bei diesem Schauspiel seine Stimme abgeben, die in eine Urne kommt und dann mitsamt dem Wähler beerdigt wird. Einst war die Demokratie der Protest der menschlichen Seele gegen die Despotismen von Autokraten, Priestern und Adligen. Der Sozialismus hat dabei lediglich die Ideologien und Despoten ausgetauscht.

Genderismus

KampfhähneGenderismus ist der Wahn, dass es mehr als zwei Geschlechter gebe. Er ist ein soziologisches Konzept und stellt sich über die Wissenschaft der Biologie, schlimmer noch, der Genderismus wird bereits in Erziehungskonzepten verbreitet und vergiftet die Kinder ideologisch.

KUBIN

Frau Welt
Frau Welt
Madam Mors
Madam Mors

datiert 1935

Waldgespenst
Waldgespenst

datiert 1923

Hexe
Hexe

datiert 1948

Bockbergszene
Bockbergszene

datiert 1930

Nachtmahr
Nachtmahr

datiert 1946

Walburgisnacht
Walburgisnacht

datiert 1920

Kampfhähne
Kampfhähne

datiert 1940

Hungrige und Satte
Hungrige und Satte

datiert 1920

Windige Gesellen
Windige Gesellen

datiert 1923

Entsprungene
Entsprungene

datiert 1935

Rasputin
Rasputin

datiert 1935

Ziegen
Ziegen

datiert 1945

Räudige Katze
Räudige Katze

datiert1919

Goggolorie
Goggolorie

datiert 1949

Maradeure
Maradeure

datiert 1940

Gefahr unserer Zeit
Gefahr unserer Zeit

datiert 1954

Sterbezimmer
Sterbezimmer
Zaubervogel

Kurzbiografie

 

Kubin PortraitAlfred Kubin wurde am 10. April 1877 in Leitmeritz an der Elbe in Nordböhmen geboren. Seine Kindheit und frühe Jugend verbrachte er in Salzburg. Er verließ vorzeitig das Gymnasium, brach danach eine kunstgewerbliche Ausbildung ab und auch eine vierjährige Photographenlehre endete mit seiner Entlassung ohne Abschluss.

Im Alter von 20 Jahren erlitt er einen Nervenzusammenbruch in der Ausbildung beim Militär und kam in eine Heilanstalt.

In den Jahren 1900 bis 1904 entstand sein Frühwerk mit eindrücklichen Symbolfiguren, Bilder von Folter, Übermacht und des Ausgeliefertseins. In den Münchner Künstlerkreisen erregten sie Aufsehen und Empörung.

 

Mit 27 Jahren heiratete Kubin. Er zog mit seiner Frau nach Zwickledt in Oberösterreich, einem einsamen Landsitz, wo er innerhalb von wenigen Wochen seinen Roman „Die andere Seite“ schrieb. Sein Zeichenstiel bildete sich hier bereits aus und blieb sein ganzen Leben charakteristisch.

Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlahmte seine Schaffenskraft. Kubin wurde mehrfach für das Militär gemustert, jedoch jedes mal zurückgestellt. 1916 kam es durch den Kriegstod von Franz Marc zu einem Wendepunkt in seinem Leben.

1922 schrieb Kubin den Essay „Die Kunst der Irren“ nachdem er mit einem befreundeten Arzt in einer Psychiatrischen Klinik in Heidelberg Kunstwerke von Geisteskranken ansah.

 

1933 veröffentlichte Kubin mehrere Aufsätze, zu denen „Malerei des Übersinnlichen“ und „Dämmerungswelten“ zählten. Die politischen Veränderungen durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten registrierte er abwartend und distanziert.

Zu seinem 60. Geburtstag wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil. Eine große Sonderschau des Künstlerbundes „März“ wurde eröffnet. In der Albertina Wien fand eine große Jubiläumsausstellung statt. Auch die Prager Secession zeigte eine Kubin-Sonderausstellung.

Im August 1948 starb seine Frau Hedwig nach langer Krankheit.

 

1949 erschien das Buch von Wolfgang Schneditz mit dem Titel „Alfred Kubin und seine magische Welt.“

1951 wurde Kubin in einem Festakt in der Wiener Akademie der Österreichische Saatspreis für Literatur, Musik und Bildende Kunst verliehen.

Am 20. August 1959 starb Alfred Kubin.

Rose

ÜBER MICH

Leo WillinIch wurde 1953 in Sulzburg, Südbaden geboren, wo ich auch Kindheit, Jugend und zwei Berufsjahre als Feinmechaniker verbrachte.

Von 1978 bis 1985 studierte ich Chemie in Konstanz und Freiburg. Im Anschluss an das Studium erhielt ich eine Anstellung als Diplom-Chemiker im Landesamt für Wasserhaushalt und Küsten in Kiel. Ich führte das Zentrallabor und war zuständig für die Bestimmung organischer Schadstoffe und Schwermetalle im Küstenbereich von Nord- und Ostsee sowie der Fließgewässer in Schleswig-Holstein. Ich erstellte Gutachten und wissenschaftliche Berichte zum Zustand dieser Gewässer.

In dieser Zeit in Kiel reifte mein Entschluss mich ganz der Naturheilkunde zu widmen. Ich wechselte nach Mannheim, um hier 1990 das Studium der Naturheilkunde an der Fachschule für Naturheilkunde aufzunehmen. Parallel dazu nahm eine Assistenzstelle beim Kollegen Salzwedel in Weinheim an.

1994 schloss ich die Schule für Naturheilkunde mit der Zulassung zum Heilpraktiker ab. Es erfolgte die Gründung einer eigenen Naturheilpraxis in Mannheim mit den Schwerpunkten Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur und Neuraltherapie.

2001 begann ich mit der Entwicklung einer eigenen homöopathischen Software im Kreis meines damaligen Lehrers Girthen, die ich bis 2018 weiterführte.

Seit 2017 lebe ich nun in Rente und kann ganz meinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen.

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