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Motive im Land der untergehenden Sonne

Die Götterdämmerung geht der Morgenröte voraus!

Fraktal

Nirvana

Formen ändern sich ständig, manchmal schnell und dynamisch wie tosende Wellen, mal sanft wie das leichte Kräuseln der See im Morgenwind. Werden die Gedanken noch leiser, die Emotionen still, der Körper ruhig, nähert man sich der Windstille des Nirvanas, die Sorgen verfliegen, die Meinungen, Vorstellungen, Gedanken versinken im Nichts.

Machtinsignien

Barbarei

„Die Freiheit hat versagt“, ruft der fortschrittliche Gedanke, „deshalb paaren wir die Freiheit mit Gleichheit.“ Da die Chemie von Freiheit und Gleichheit aber nicht aufgeht und die Freiheit den Konzernen und Regierungsparteien wenig nutzt, opfert der heutige Barbar einvernehmlich die Freiheit und ruft in allen Gassen nach Gleichheit.

Portrait

Fluch und Segen

Die Medizin ist Fluch und Segen zugleich. Sie hat erstaunliche Operationen entwickelt, aber sie untergräbt auch die natürliche Gesundheit des Menschen; sie pflanzt Angst und Abhängigkeit in Geist und Körper und lehrt uns einem Potporrie aus Giftstoffen, Pharmaka und Zutaten aus dem Gemüsegarten zu vertrauen statt die natürlichen Prozesse zu stützen.


Ei mit Hammer

Demokratie

Demokratie ist verkommen zu einer Herrschaft von Parlamentarier und Parteiheinis in Rockhosen unter der Fuchtel von Lobbyisten der größten Konzerne. Die vermeintliche Souveränität einer launischen Bevölkerung stört nur und hat im Grunde nichts zu melden. Bei Wahlen werden Stimmen abgegeben und in einer Urne beerdigt. Das Phänomen ist global und vielleicht sogar endlich am Kippen, wenn ich denn das irregewordene Zappeln der Plandemiker richtig verstehe.

Kranich

Evolution

Die Evolution ist eine Tatsache und keine Theorie. Jedem Chemiker ist bekannt, dass sich vor dem pflanzlichen Leben die Erdkruste als Grund und Substanz gebildet hat. Pflanzen und Tiere traten erst danach auf. Folge den Datierungen vorhandener Fossilien und der Genanalyse von Verwandtschaften und du erhälst eine wunderbare und genaue Übereinstimmung. Kreationisten sind hier erheiternde aber auch traurige Gestalten a la Don Qichotte.

blaue Blüte

Evolution III

Evolution I ist die Einsicht, dass Evolution eine Tatsache ist und Materie, Leben und Mensch gleichermaßen evolvieren. Evolution II ist die nachvollziehbare Erkenntnis, dass Materie und Energie identisch sind; Einstein lieferte hier seine wohl berühmteste “Formel”. In Evolution III erfüllt sich die Einheit von Materie, Leben und Zukunft in reiner Daseinsfreude und damit in der Aufhebung von Metaphysik und Jenseits im Hier und ohne Später.


Der springende Punkt

Die Ära der allumfassenden Vereinigung in einer Gleichheit ist vorbei. Die Ansprüche und Anmaßungen der verschiedenen Religionen, des Marxismus und anderer Ideologien haben nicht ein einziges großes Problem gelöst, im Gegenteil; sie brachten und bringen oft mehr Elend in die Welt als Heil, das sie mit ihren Leerformeln versprechen.

Was nottut ist eine bewusstere und achtsamere Annäherung an eine neue, wahrere Wirklichkeit. Traditionen können hilfreich sein und ich lehne keine ab. Aber sie können auch versklaven, wenn sie in die Hände von Prister und Politiker fallen. Man kann sich auch selber zur Mündigkeit führen. Der erste Schritt ist der Glaube an die eigene innere Stärke und die Zurückweisung von Fremdbestimmung angemaßter Autoritäten.

Auch Wissenschaft und Technik helfen allein nicht weiter. Sie führten gewiss zu einem vertieften Verständnis vieler Geheimnisse der Natur. Sie bringen große Erleichterungen in ein beschwerliches Dasein. Aber sie verkomplizieren oft unnötig das alltägliche Leben, schaffen neue Abhängigkeiten und sind völlig blind, wenn es um die Fragen reiner Daseinsfreude geht, ja nicht wenige Wissenschaftler möchten wie die Protestanten die Wahrheit am Kreuz hängen sehen.

Dann gibt es noch die allumfassende Sicht eines Kant oder Hegel. An die panoptische Sichtweise glauben heute selbst nur noch wenige Philosophen. Sie wird wie die kaleidoskopische Brille von Kunst und Wissenschaft der Wirklichkeit der Zukunft nicht gerecht.

Was nottut ist eine einfache Haltung, die unmittelbar mit dem Leben verbunden ist, in die Freiheit führt und souverän mit geeigneten Hilfsmittel umzugehen weiß. Dieser einfachen Inspiration soll diese Website verbunden sein; ich biete keine Lehre zu einem instantanen Glückserlebnis an, aber ich richte mein Leben aus an einer äußersten Einfachheit und Schönheit, deren Substanz reine Daseinsfreude zum Ziel hat. 16.4.2021


Aphorismen

Kurze Betrachtungen, die, wenn sie nicht wahr sind, so sind sie doch gut erfunden und pädagogisch wertvoll.

 
 

Alfred Kubin

Eine Diashow mit einer Kurzbiographie.

 

 

Kurzer Lebensabriss von A. Kubin

Kubin Portrait Alfred Kubin wird am 10. April 1877 in Leitmeritz an der Elbe in Nordböhmen geboren. Mit drei Jahre zieht die Familie nach Salzburg, wo Kubin seine Kindheit und frühe Jugend verbringt.
Im Alter von 14 Jahren verlässt er vorzeitig das Gymnasium und beginnt eine kunstgewerbliche Ausbildung an der Staatsgewerbeschule Salzburg, die er abbricht. Auch die vierjährige Photographenlehre bei seinem Onkel in Klagenfurt endet mit seiner Entlassung ohne Abschluss.
Im Alter von 20 Jahren erleidet er einen Nervenzusammenbruch bei einer Ausbildung beim Militär und kommt in eine Heilanstalt.
In den Jahren 1900 bis 1904 entstehen die Blätter des berühmt gewordenen Frühwerkes, eindrückliche Symbolfiguren, Visionen sexueller Angst- und Zwangsvorstellungen, Bilder von Folter, Übermacht und Ausgeliefertsein. Sie erregen Aufsehen und Empörung und machen ihn in Münchner Künstlerkreisen rasch bekannt.
Im Alter von 27 Jahren heiratet Kubin und es kommt in dieser Zeit zum allmählichen Versiegen der peinigenden Visionen, was Kubin rückblickend mit einem geregelten Leben in geschlechtlicher Hinsicht in Verbindung bringt.
1906 ziehen Alfred und Hedwig Kubin nach Zwickledt in Oberösterreich um, einem einsam Landsitz. Kubin schreibt innerhalb von wenigen Wochen seinen berühmt gewordenen Roman „Die andere Seite“ und versieht den Roman mit Illustrationen, deren Zeichenstil bis zum Ende seines Lebens charakteristisch wird.
Kubin befasst sich verstärkt mit Buch-Illustration der phantastischen Weltliteratur, mit Illustrationen zu Edgar Allen Poe, Dostojewski, Hauff und anderen.
Es beginnt die lebenslange Freundschaft mit dem Schriftsteller Hans Carossa, der im benachbarten Passau lebt.
Beim Ausbruch des Ersten Weltkrieges erlahmt seine Schaffenskraft. Kubin wird mehrfach für das Militär gemustert, jedoch jedes mal zurückgestellt. 1916 kommt es durch den Kriegstod von Franz Marc zu einem Wendepunkt in seinem Leben.

1922 fährt Kubin mit einem befreundeten Arzt nach Heidelberg, wo sie in der Psychiatrischen Klinik die „Prinzhorn-Sammlung“ zur Kunst der Geisteskranken ansehen. Unter diesem Eindruck schreibt Kubin den Essay „Die Kunst der Irren“. In diesem Jahr besucht er das Malerehepaar Koeppel erstmals im Bayerischen Wald in der Nähe des Lusen. Der Bayerische und Böhmer Wald werden für Kubin zu einem tiefgreifenden Erlebnis und er kehrt bis ins hohe Alter immer wieder zu Ferienaufenthalten in diese Gegend zurück.
1928 setzt der intensive Briefwechsel mit Hermann Hesse ein.
1929 schreibt Ernst Jünger in der Zeitschrift „Der Widerstand“ eine Rezension zu Kubins Roman „Die andere Seite“ und tritt brieflich mit Kubin in Kontakt; der Briefwechsel hält über 20 Jahre an. Jünger besucht Kubin auch in Zwickledt.
Im Laufe des Jahres 1933 veröffentlicht Kubin mehrere Aufsätze, zu denen „Malerei des Übersinnlichen“ und „Dämmerungswelten“ zählen. Die politischen Veränderungen durch die Machtergreifung der Nationalsozialisten registriert er abwartend und distanziert.
1937 werden Kubin zu seinem 60. Geburtstages zahlreiche Ehrungen zuteil. Eine große Sonderschau des Künstlerbundes „März“ wird eröffnet. In der Albertina Wien findet eine große Jubiläumsausstellung statt. Auch die Prager Secession zeigt im Herbst eine Kubin-Sonderausstellung.
1947 eröffnet die Neuen Galerie Linz zu seinem 70. Geburtstag das Kubin-Kabinett. Die Albertina Wien veranstaltet erneut eine Jubiläumsausstellung.
Im August 1948 stirbt seine Frau Hedwig nach langer Krankheit.
1949 erscheint das Buch von Wolfgang Schneditz mit dem Titel „Alfred Kubin und seine magische Welt.“
1951 wird Kubin in einem Festakt in der Wiener Akademie der Österreichische Saatspreis für Literatur, Musik und Bildende Kunst verliehen.
Am 20. August 1959 stirbt Alfred Kubin.

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